Wohlfahrtspflege im Transmissionsprozess: Nur eine klare Steuerung bringt Erfolg
Auf der diesjährigen apetito Expertentagung am 4. und 5. November in Rheine diskutierten mehr als 30 Experten aus der Wohlfahrtspflege über Herausforderungen und Erfahrungen aus dem Transmissionsprozess. „Seit 1996 hat sich eine völlige Veränderung der Grundlagen der sozialen Arbeit vollzogen, die eine deutlich ökonomischere Vorgehensweise erforderlich werden lässt“, sagt Ralf Oberle, Geschäftsbereichsleiter apetito consult und Moderator der Expertentagung. Beispiele aus der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, der Baunataler Diakonie Kassel, der Johanniter Seniorenhäuser gGmbH sowie ein Beispiel aus Raeren in Belgien zeigten die klare Tendenz hin zur zentralen Steuerung und flacheren Hierarchieebenen sowie zur Nutzung professioneller Managementmethoden und -instrumente.
Zur Philosophie der Veränderung arbeitete Privatdozent Dr. Klaus-Jürgen Grün Aspekte einer neuen Philosophie der Veränderung heraus. Kerngedanke: Die Organisationsbedürfnisse und die der Einzelpersonen in Transmissionsprozessen können nicht in einem Wertekanon zusammengefasst werden. „Sein Vorschlag, diesem Dilemma zu entgehen, war der Gedanke, dass sich die Handelnden immer fragen sollten, ob das zugefügte ‚Leid’ unausweichlich für das Überleben des Ganzen sei“, so Oberle.
Interessierte können die Dokumentation der Expertentagung bei apetito (Tel.: 05971/799-9435) abgerufen.
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(Bild: © apetito, Rheine, November 2009) Nutzung: Abdruck bis November 2010 zur Illustration der redaktionellen Berichterstattung. Nur im Zusammenhang mit Informationen zu Produkten und Marken von apetito und dem Unternehmen apetito zu verwenden.

